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Handballfest beim Pokalspiel des HC Leipzig

am . Veröffentlicht in Handball

Handballfest beim Pokalspiel des HC LeipzigLeipzig. Der Erstligist VfL Oldenburg hat sein Pokalspiel beim HC Leipzig erwartungsgemäß gewonnen. Doch hängende Köpfe sah man nach dem Spiel, das 22:35 (8:18) endete, bei den Leipzigerinnen nicht.

 

 

Man sah den jungen Leipziger Spielerinnen den Respekt vor dem Gegner an, als sie das Spielfeld betraten. Oldenburg begann die Partie energisch, spielte sofort Erfahrung und körperliche Überlegenheit aus und führte so schnell mit 4:0 (8. Minute). Bis dahin taten sich die Leipzigerinnen im Angriff schwer, erst in der neunten Spielminute brach Pauline Uhlmann den Bann und traf zum 1:4 für die Gastgeberinnen. Die Leipzigerinnen trauten sich nun mehr und konnten das Spiel in den folgenden Minuten bis zum 5:7 in der 17. Minute offen gestalten. Ballverluste in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit nutzten die Oldenburgerinnen aber konsequent und bauten ihre Führung bis zur Pause zum 18:8 aus.
In der zweiten Spielhälfte fanden die Leipziger Spielerinnen dann besser zueinander, begeisterten die etwa 350 Zuschauer in der Sporthalle Brüderstraße immer wieder mit erfolgreichen Kombinationen. Zum starken Rückhalt avancierte HCL-Torfrau Anja Kreitczick, die nicht nur hinter ihrer Abwehr sicher agierte sondern auch “100-prozentige“ Chancen der Oldenburgerinnen vereitelte. So wuchs der Rückstand der Gastgeberinnen kaum noch an und die Spielerinnen konnten sich erhobenen Hauptes aus dem Pokalwettbewerb verabschieden. Erfolgreichste Leipziger Werferin gegen Oldenburg war Beatrix Kerestely mit sieben Treffern.

Handballfest beim Pokalspiel des HC Leipzig

Emily Theilig trug sich gegen den VfL Oldenburg viermal in die Torschützenliste ein

Das Trainerteam und die Vereinsführung nahmen viel Positives aus dem Spiel mit. “Wir habe zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gesehen“, konstatierte HCL-Präsident Rainer Hennig. “In der ersten Halbzeit hatten die Spielerinnen noch zu viel Respekt. Den haben sie dann abgelegt und in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel gezeigt.“ Max Berthold, Co-Trainer des HC Leipzig, sagte, das Ergebnis bewege sich absolut im Rahmen. Für die meisten Spielerinnen, so Berthold, sei es das erste Pflichtspiel gegen einen Erstligisten gewesen. Man habe die Aufgaben in der ersten Halbzeit nicht so gut gelöst wie im zweiten Durchgang, das Spiel sei aber sehr wertvoll für die Entwicklung des Teams gewesen.
Trainerin Dr. Marion Mendel freute sich, dass sich alle Spielerinnen in diesem Umfeld präsentieren konnten. Die Mannschaft habe sich die 22 Tore hart erarbeiten müssen, so Dr. Mendel, am Ende “haben wir aber das Handballfest erlebt, das wir uns gewünscht haben.“
Am 14. Oktober geht es für das Leipziger Team mit dem Ligaalltag beim TSV Birkenau weiter, am 22. Oktober findet in der Sporthalle Brüderstraße das nächste Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg statt. Spielbeginn ist 14:00 Uhr.

HC Leipzig:
Kreitczick, H. Keller; Uhlmann 3 Tore, Hurst 2, Matthey 1, F. Keller, Kerestely 7, Theilig 4, Plate 3, Schierbok 1, Guderian, Greschner 1, Kretzschmar, Röpcke

VfL Oldenburg:
Renner, Kohorst; Fragge 2, Schilling, Birke 2, Dalinger, Wenzl 4/ davon 2 Siebenmeter, Spur Petersen 8, Martens 6, Behrend 1, Geschke 3/2, Hartstock 2, Roller, Staal 2, Winter 5

(ssc)

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