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Wahldebakel bei Europawahl - Wähler strafen SPD und Steinmeier ab

am . Veröffentlicht in Wahlen

Wahldebakel bei Europawahl - Wähler strafen SPD und Steinmeier abBerlin/Leipzig. Bei den Europawahlen am Sonntag war die SPD klarer Verlierer. Das Votum der Wähler war eine Ohrfeige für die SPD und Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier.



Die Europawahl sollte ein “Stimmungsbarometer“ für die bevorstehenden Bundestags- und Landtagswahlen sein. Der große Verlierer der Wahl war ganz klar die deutsche Sozialdemokratie unter Führung von Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier. Ein Grund könnte die Farblosigkeit des Kanzlerkandidaten sein, zumindest ergaben dies mehrere nicht repräsentative kleine Umfragen im Rahmen der Europawahl in Leipzig.
Aber auch die Kommunalwahl in Leipzig bestätigte den Trend gegen die SPD. Bei einer Wahlbeteiligung, die im Vergleich zu den Stadtratswahlen 2004 zwar prozentual ganz leicht gestiegen ist, zeigte sich, dass die Bürger immer noch nicht  zur Beteiligung motiviert werden konnten. Die Leipziger CDU mit 23,6 Prozent zieht nur knapp vor den Linken, die mit 23,1 Prozent abschnitten, als rechnerisch stärkste Kraft in den neuen Stadtrat der Messestadt ein. Herbe Verluste musste die Partei von Leipzigs Oberbürgermeister Burghard Jung (SPD) hinnehmen. Die SPD ist nun mit 20,4 Prozent nur noch drittstärkste Kraft und musste gegenüber dem Wahlergebnis von 2004 ein deutliches Minus von 6,5 Prozent hinnehmen.
Als klare Gewinner der Wahl gingen Grüne (14,7 Prozent + 4,7) und FDP (9,6 Prozent + 5,1) aus der Wahl hervor. Auch die WVL zieht mit zwei Mandaten und das Forum mit einem Mandat in den Stadtrat ein. Wehmutstropfen für Leipzigs Oberbürgermeister und die anderen Parteien war der Einzug der NPD, die nun zwei Sitze im neuen Stadtrat bekommt.

Weitere Informationen: www.leipzig.de/wahlen

(msc)

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