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Uniorchester Leipzig feiert Kinopremiere

am . Veröffentlicht in Kino

Leipzig. Großes Kino in der Messestadt. Am Abend feiert das Leipziger Universitätsorchester seine Premiere auf der Leinwand. Zu sehen ist der Film "Bis zum letzten Moment“".

 In dem rund 90-minütigen Film von Sebastian Stoppe und Sascha Kummer wird die Arbeit der studentischen Musiker von der ersten Probe bis zum Konzert im Gewandhaus dokumentiert.

Das Universitätsorchester  wurde im Oktober 2003 aus einer Studenteninitiative heraus gegründet. Während des Sommersemester 2006 begleiteten die beiden Filmemacher das Ensemble bei Probeaufnahmen und führten Interviews mit dem Dirigenten Juri Lebedev.

Das Leipziger Universitätsorchester ist reif für die Kinoleinwand: Der Film „Bis zum letzten Moment“ dokumentiert die Arbeit der studentischen Musiker von der ersten Probe bis zum Konzert im Gewandhaus. An diesem Freitag (23. Mai) feiert der Dokumentarfilm Premiere.

"Ich probiere zu zeigen, dass die Leute die Sache ernst nehmen müssen“", beschreibt dieser die Arbeit mit den Studenten. "Sie sind Laienmusiker und haben auch andere Aufgaben im Leben. Müssen studieren, teilweise arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. Aber sie spielen sehr gut.“"

Daneben erlaubt der Film aber auch einen Blick auf die Menschen hinter den Instrumenten. Sie erzählen über ihre persönlichen Gründe, im Uniorchester mitzuwirken, ihre Erfahrungen und dem Gefühl vor dem großen Auftritt. Die Idee zu solch einem Dokumentarfilm kam Sebastian Stoppe beim Besuch eines Abschlusskonzertes des Universitätsorchesters: "Ich war aber begeistert von der Professionalität dieses Laienorchesters“."

Für den Film begleiteten  Stoppe und Kummer das Orchester 3 Monate. So kamen über 30 Stunden Material zusammen, welches anschließend  sondiert und geschnitten wurde. Den Filmemachern war dabei der dokumentarische Charakter des Films wichtig. So wurde auf zusätzliche Ausleuchtungen oder Schminke verzichtet.

Die beiden jungen Filmemacher Stoppe und Kummer finanzierten die Produktion aus eigener Tasche und sehen "Bis zum letzten Moment" auch als Referenzprojekt. Nach der Premiere in Leipzig wollen sie die Dokumentation auch in anderen Universitätsstädten zeigen und den Film bei Festivals einreichen.

Premiere ist heute Abend um 20:00 Uhr in den Passage-Kinos Leipzig Hainstraße 19a.

(ssc) 

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