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Deutsches Rotes Kreuz verstärkt Hilfseinsatz auf den Philippinen

am . Veröffentlicht in International

Deutsches Rotes Kreuz verstärkt Hilfseinsatz auf den PhilippinenBerlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verstärkt mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes seine Hilfsaktionen für die vom Taifun “Haiyan“ betroffenen Gebiete der Philippinen.

 

 


Das DRK wird dringend benötigte Hilfsgüter für etwa 50.000 vom Taifun Haiyan betroffenen Menschen auf den Philippinen bereit stellen, darunter Küchensets, Schlafmatten, Hygieneartikel und Decken. “Es fehlt den Menschen am Nötigsten. Die größte Herausforderung ist derzeit, die Hilfsgüter zu den Menschen zu transportieren, da große Teile der Infrastruktur wie Straßen, See- und Flughäfen stark beschädigt sind“, erläuterte dazu Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK. Die Hilfsgüter haben einen Wert von etwa 500.000 Euro, die das Auswärtige Amt zur Verfügung gestellt hat.
Zugleich versorgen Rotkreuzhelfer vor Ort Taifun-Opfer mit Nahrungsmitteln, Wasser und Hygieneartikeln, leisten Este Hilfe und unterstützen die Suche nach Vermissten. Ein erster Hilfskonvoi mit drei Tanklastwagen wurde auf den Weg gebracht. „Wer drei Tage lang kein Trinkwasser bekommt, ist in akuter Lebensgefahr“, so Johnen. “Deshalb ist die Versorgung mit sauberem Wasser ein Schwerpunkt des Roten Kreuzes.“
Wie Außenminister Westerwelle am Rande des ASEM-Außenministertreffens in Neu Delhi erklärte, stockt die Bundesregierung ihre Hilfe nochmals um eine Million Euro auf. “Ganze Landstriche der Philippinen sind verwüstet“, sagte Westerwelle. “Wir wollen helfen und den vielen Verletzten und Obdachlosen in den vom Taifun zerstörten Gebieten zur Seite stehen. Die Bundesregierung stellt deshalb weitere Mittel bereit, die von deutschen Hilfsorganisationen vor Ort für ihre Arbeit zugunsten der Opfer eingesetzt werden.“
Auch das Technische Hilfswerk (THW) ist an der Hilfe für die betroffene Region beteiligt. So startet am 13.November ein gemeinsamer Hilfsflug von DRK und THW direkt in die am stärksten betroffene Region Cebu. Neben den Hilfsgütern des DRK wird das THW zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, ein Labor zur Wasseranalyse, Werkzeug zur Reparatur zerstörter Infrastruktur sowie Camp-Ausstattung für Einsatzkräfte zuladen.
Nach bisherigen Erkenntnissen sind in 39 Provinzen, die 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila liegen, etwa 9,5 Millionen Menschen von Taifun “Haiyan“ betroffen.

(ine)

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