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DHL-Maschine auf dem Flughafen Bratislava verunglückt

am . Veröffentlicht in International

DHL-Maschine auf dem Flughafen Bratislava verunglücktBratislava. Bereits am Freitagmorgen ist eine Maschine der Post-Tochter DHL auf dem Flughafen der slowakischen Hauptstadt Bratislava verunglückt. Das Bugfahrwerk des Flugzeugs verweigerte  bei der Landung seinen Dienst.

 

 


Bei der Maschine mit dem Kennzeichen EI-EAC handelte es sich um ein Flugzeug der Irischen Fluggesellschaft “Air Contractors“. Der 29 Jahre alte Airbus A300B4F wird von “Air Contractors“ für die DHL-Tochter European Air Transport Leipzig (EAT Leipzig) betrieben.
Wie es von Seiten des Flughafens hieß, kam das Frachtflugzeug aus Leipzig und hatte gegen 05:25 Uhr planmäßig auf der Landebahn des Airports in Bratislava aufgesetzt. Kurz nach dem Aufseitzen sei das Bugfahrwerk aus bisher noch ungeklärter Ursache kollabiert. In der Folge kam die Maschine kam von der Landebahn ab und kam kurz neben der Landebahn zum Stehen.

 

Airbus A300B4F der DHL auf dem Flughafen Leipzig


Das Flugzeug war 1983 für die indische Fluggesellschaft “Indian Airlines“ als Passagiermaschine gebaut worden und hob im Mai 1983 zu seinem Erstflug ab. 1986 wurde das Flugzeug an “Continental Air Lines“ abgegeben, wo sie bis zu ihrem Umbau zur Frachtmaschine im Jahr 1991 in Betrieb war. Mit dem Umbau ging die Machine zum ersten Mal an “Air Contractors“.  Im Jahr 2002  wurde das Flugzeug von der belgischen DHL-Tochter European Air Transport (EAT) in Betrieb genommen. Mit der Auflösung der European Air Transport N.V./S.A. Im Jahr 2010 ging die Maschine zurück an “Air Contractors“ blieb aber für DHL im Einsatz.
Auf dem Flug von Leipzig nach Bratislava hatte das Cargoflugzeug radioaktives Material für medizinische Zwecke an Bord. Wie es hieß, ging jedoch zu keiner Zeit Gefahr von der Ladung aus.
Zwar war die betroffene Landebahn bis zur Bergung des Flugzeugs am Sonntag gesperrt, der übrige Flugbetrieb war aber nicht von dem Zwischenfall beeinflusst. Alle Flugbewegungen konnten über die zweite Landebahn abgewickelt werden. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.

(msc)

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