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Moderne Technik hilft bei der Rettung alter Kulturschätze in Italien

am . Veröffentlicht in International

Moderne Technik hilft bei der Rettung alter Kulturschätze in ItalienBrüssel/ Saarbrücken/ Rom. Als im Mai in Italien mehrfach die Erde bebte, wurden in der Region Emilia-Romagna in vielen Orten unter anderem auch alte Kirchen zerstört. Ein Team des von der EU geförderten Projektes “NIFTi“, dass sich mit der Zusammenarbeit von Menschen und Robotern beschäftigt, half, Einblicke in das Innere der zerstörten Gebäude zu gewinnen.

 

 

 

 


Ende Juli 2012 erfolgte auf Anfrage der in Italien für Katastrophenhilfe und Wiederaufbau zuständigen Vigili del Fuoco der Einsatz von zwei Boden- und zwei Flugrobotern in der Chiesa di San Francesco d’Assisi und am Dom in Mirandola, etwa 20 Kilometer von den Epizentren der schweren Erdbeben entfernt. Beide Kirchengebäude waren von den Erdbeben in starke Mitleidenschaft gezogen worden und konnten nicht betreten werden. Die NIFTi-Roboter sollten nun das Ausmaß der Zerstörung im Inneren sichtbar machen. Mit Hilfe hochmoderner Technik konnten die Mitarbeiter von NIFTi dreidimensionale Karten der Gebäude erstellen und hochauflösende Filmaufnahmen der Kirchen aus dem 13. bzw. 15.Jahrhundert machen.
Einen Bericht der NIFTi-Mitarbeiter, die in Italien im Einsatz waren, und ein Video vom Einsatz sind auf der Homepage des Projektes www.nifti.eu zu finden. Das Projekt NIFTi wird von der Europäischen Union durch die Abteilung “Cognitive Systems & Advanced Robotics Unit“ finanziert. Die Koordination des Projektes liegt in der Hand des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken, außerdem sind unter anderem die Feuerwehr Dortmund, das italienische Innenministerium, die Tschechische Technische Universität Prag, die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich und die La Sapienza Universität Rom am Projekt beteiligt.

(ine)

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