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Bundeswehr verlegte ersten Transporthubschrauber nach Mali

am . Veröffentlicht in International

Bundeswehr verlegte ersten Transporthubschrauber nach MaliLeipzig. Am gestrigen Freitagmittag hob eine Antonov AN-124 vom Flughafen Leipzig/ Halle in Richtung Mali mit dem ersten von vier NH90-Hubschraubern für die UNO-Mission MINUSMA ab.

 

 

Die Bundeswehr unterstützt den UN-Einsatz MINUSMA (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali) in Mali derzeit mit etwa 600 Soldatinnen und Soldaten. Die je vier Hubschrauber der Typen NH90 und Tiger, die in den kommenden Wochen nach Mali verlegt werden, sollen dort vor allem bei der Bergung und dem Transport von Verletzten eingesetzt werden, können zudem auch zum Personen- und Materialtransport genutzt werden. Deutschland wird damit die niederländischen Hubschrauber ersetzen, die bislang in der Rettungskette tätig waren.

Bundeswehr verlegte ersten Transporthubschrauber nach Mali


Am Flughafen Leipzig/ Halle wurde in den Morgenstunden des 27. Januar der erste NH90-Hubschrauber sowie weiteres Material in eine AN-124 der Volga-Dnepr-Airlines verladen, die im Rahmen des SALIS-Vertrages für die Bundeswehr Transporte durchführt. Pünktlich 13:00 Uhr hob die Antonov dann von der Startbahn ab.

Bundeswehr verlegte ersten Transporthubschrauber nach Mali


Die NH90 und ihre Teams werden von den Transporthubschrauberregimentern 10 und 30 gestellt. Der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 10, Oberst Christian Ruther, ist sich der Herausforderung, vor der seine Soldaten stehen, bewusst. Die extremen klimatischen Verhältnisse und das hohe Gewaltpotential in der Region machen den Einsatz zu einem sehr fordernden, so Oberst Ruther bei der Verladung am Flughafen Leipzig/ Halle. Er sei sich aber sicher, dass die bereits in Afghanistan eingesetzten, erfahrenen Soldaten “den Einsatz gut bewältigen.“

Bundeswehr verlegte ersten Transporthubschrauber nach Mali


Aktuell sind in Mali im Rahmen der UN-Mission MINUSMA etwa 13.000 Soldaten und 2.000 Polizisten aus mehr als 50 Ländern im Einsatz. Auf Grund der Sicherheitslage gilt MINUSMA derzeit als gefährlichste UN-Mission.

(ine)

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