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Ammenhaie ziehen ins OZEANEUM Stralsund

am . Veröffentlicht in Waterkant

Ammenhaie ziehen ins OZEANEUM StralsundStralsund. Seit Donnerstag zeigt das OZEANEUM Stralsund zwei große Ammenhaie. Am frühen Donnerstagmorgen setzten Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums das Paar in einem extra für den Umzug angefertigten Tragetuch aus dem Haibecken des MEERESMUSEUMs in das Schwarmfischbecken des OZEANEUMs um.

 

 

 

 

 

 

Der Transport wurde lange im Voraus geplant und von Tierarzt Dr. Dieter Göbel begleitet. „Der Umzug lief reibungslos und lehrbuchhaft.“, so Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube. Vor dem beeindruckendem Gebiss und der sandpapierartigen Haut hatten alle beteiligten Mitarbeiter großen Respekt. In den ersten Stunden spricht alles dafür, dass die Tiere den Umzug gut überstanden haben und sich in der neuen Umgebung wohl fühlen.

Für „Anton“ und „Anna“ war dies bereits der zweite Umzug. Vor vier Jahren kamen sie aus Büsum in das MEERESMUSEUM, weil sie für das dortige Becken zu groß wurden. Auch im Haibecken des MEERESMUSEUMs wurde es zuletzt für die mittlerweile zwei Meter langen Raubfische langsam eng. Dort sollen bald andere Haiarten der tropischen Meere gezeigt werden.

 

Ammenhaie ziehen ins OZEANEUM Stralsund - Foto: ostSeh/OZEANEUM

 

Die Ammenhaie haben im größten Becken des OZEANEUMs mit 2,6 Mio. Liter Wasser nun ausreichend Platz und ziehen dort mit Rochen, Bonitos und Makrelen ihre Bahnen. Auf diese Arten treffen die Ammenhaie auch in ihrem natürlichen Lebensraum, zum Beispiel im Golf von Biskaya. Diese große Bucht des Atlantischen Ozeans erstreckt sich zwischen der Nordküste Spaniens und der Westküste Frankreichs.

Ammenhaie können bis zu 4,30 Meter lang und über 150 Kilogramm schwer werden. Während des Umzugs stand für die beiden Haie auch ein kurzes Wiegen auf dem Plan. Das weibliche Tier wiegt etwa 50 Kilogramm, das männliche ist mit 45 Kilogramm etwas leichter. Die Ammenhaie verbringen tagsüber viel Zeit in Ruhestellung auf dem Meeresgrund. Da sie zu den nachtaktiven Tieren gehören, lohnt sich ein Besuch im OZEANEUM auch in den Abendstunden. Dann stehen die Chancen besonders gut, die Tiere beim Schwimmen beobachten zu können. Noch bis Ende September gelten die verlängerten Saisonöffnungszeiten von 9.30 Uhr bis 21.00 Uhr. 

Tipp

Besucher sollten sich an der Wetterlage orientieren und entsprechende Wartezeiten einplanen. Oder einmal einen Schönwettertag im Museum mit dann geringeren Wartezeiten bis zum Einlass verbringen. Denn zu Regenzeiten strömen alle Urlauber der Region nach Stralsund und stehen entsprechend in einem eigens geschaffenen Wartebereich mit Großbildleinwand, mäandernd durch Absperrungen geführt, vor dem Eingang im Stralsunder Hafen. Nicht alleine das. Sowohl in die eine wie auch die andere Richtung entwickelt sich gerne auch zähfließender Verkehr von der und später wieder auf die Insel. Eng wird es dann auf dem Weg zum Mönchgut. Da könnte es sich auch einmal empfehlen, von Bergen oder Samtens einfach die Bahn zu nutzen.


(ostSeh/Foto: ostSeh/OZEANEUM)

 

 

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