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Stralsund - Alle Jahre wieder…

am . Veröffentlicht in Waterkant

Stralsund - Alle Jahre wieder…… die Anderen haben einen Weihnachtsmarkt und Stralsund?! Es ist jedes Jahr dass selbe Spiel, es werden aus dem Wald ein paar Nadelgehölzer geholt, vorzugsweise die, die sich eh nicht als Hallelujastaude verkaufen lassen. Es werden ein paar Händler animiert Glühwein und Süßkram zu verkaufen und im Nachgang gibt es Quatsch, dass es eine miese Veranstaltung war.



Doch dies sollte dieses Jahr anders werden, zumindest wenn es nach der gescheiterten Oberbürgermeisterkanidatin und jetzigen Vorsitzenden der vorkurzem wiederbelebten Kaufmannschaft, Frau Jilka Kraatz geht. Und es kam anders noch dicker als sonst, also der Quatsch um den Stralsunder Weihnachtsmarkt.
Alles fing damit an, das eigens eine Homepage gestaltet und live geschalten wurde auf der die Hansestadt mit Herrscharen von schwedischen Touristen lockte und Urlauber welche hier unbedingt auch einen Weihnachtsmarkt besuchen wollten. (www.stralsunder-weihnachtsmarkt.de) Das Programm hat sich auch fantastisch gelesen, gut das Überraschungskonzert von Jo Kelly lies sich nicht vorher sehen (war ja ne Überraschung), aber es schien fast der einzige Höhepunkt zu bleiben.
Wie es auch sei, der Wille zählte und so konnte die Kaufmannschaft mit Frau Kraatz voran auch einige Schausteller begeistern. Das diese eigens für den Weihnachtsmarkt aus Erkelenz, Bremerhaven etc. angereist waren und kein Einheimischer sich traute hätte schon zu denken geben müssen. Aus der Bundeshauptstadt wurde eine mobile Eisbahn herangeschafft welche mit allerlei Aggregaten und dicken Rohren direkt von der St. Jakobi Kirche aus versorgt wurde. Es wurde eine Bühne aufgebaut, ohne Treppe nun gut wer kann das schon erwarten und das diese noch dazu mit dem Rücken den Schaustellern und quer zum wirklich schönen Rathaus stand, wer will hier kritisch sein. Um das Bauloch, in welches Herr Tiefensee persönlich abgestiegen ist um dort den Grundstein zu legen, wurden mehr recht als schlecht, die oben beschriebenen ausgewachsenen Weihnachtskrüppel (-Tannen) attrappiert und fertig ist der eindrucksvoll beschriebene Weihnachtsmarkt. Achso einen Kampf hat die Kaufmannschaft im Vorfeld noch geführt und augenscheinlich auch “gewonnen“ die MTS (Marienetechnikschule) welche jedes Jahr für einen guten Zweck Glühwein verkauft, sollte auf diesem schönen, alten Markt keinen Platz mehr haben. Und so wurde sie nach langen Diskussionen auf den Neuen Markt in eine kleine Ecke gedrängt, dorthin wo mehr Rummel als Weihnachtsmarkt angesagt war. Der einzige, der auf dem alten Markt etwas für einen guten Zweck tut, ist die Kaufmannschaft, in dem sie das größte Pfefferkuchenhaus backen und verkaufen ließ, durch einen Marktschreier welcher wie am Band alle 2 Minuten seine schlechten Sprüche wiederholte und das Gebäck wie Sauerbier feil bot.
Dies alles, ist ein Anfang und erklärt bestimmt nur im Ansatz die schlechten Meinungen welche sich im Web mittlerweile zu Hauf tummeln. (eine kleine Auswahl unter: http://www.mv-spion.de/community/gruppenthread52994,0.html)
Neuer Ungemach droht von den Schaustellern höchst selbst, denn dort gibt es, nach dem 3. Glühwein und nur wenn man genau hin hört, zu hören: “Jeden Tag wo ich hier stehe mache ich 80,- € minus, den versprochene Parkplatz am Stand gibt’s nicht, mein Kollege muss sein Grillzeug 600 m tragen und kriegt immer noch ein Ticket!“  
Bis dahin ist nichts anders als die letzten Jahre und erklärt auch warum sich kein einziger Einheimischer mehr dort länger hin traut.
Doch das Stralsunder Weihnachtsmarkt  Spektakel erreicht dieses Jahr seinen neuen vorläufigen Höhepunkt darin, das die ersten Schausteller sich noch in Stralsund eine Anwältin nehmen, um die Kaufmannschaft, mit Miss Kraatz voran, vor das örtliche Gericht der Hansestadt zotteln.
Hier in diesen heiligen Hallen soll dann geklärt werden, ob die Verluste ,welche sich teilweise bis auf 5.000 € und mehr summiert haben, vorhersehbar waren oder sich wirklich in der Inkompetenz der Schausteller zu begründen sind, so wie Frau Kraatz es gerne darstellt.
Wir werden berichten und uns bleibt nur zu hoffen das die Kaufmannschaft sich bald wieder selbst auflöst und nicht versucht noch weitere, wirklich schöne Events in einer wirklich schönen Stadt, welche im anno 2009 nach Christus ihren 775 Jahrestag feiert, zu organisieren.
Wie immer sind wir für alle Anregungen, Meinungen und Tipps jederzeit dankbar.

Ihr Malte
 

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