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Mügeln: Kirche will Friedenszeichen setzen

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Mügeln. Als Reaktion auf die Übergriffe auf acht Inder am letzten Wochenende lädt die evangelische Kirche zu einem Friedensgebet auf an den Ort des Geschehens, den Marktplatz der Kleinstadt. 

Der Vorstand der evangelischen Gemeinden im Raum Mügeln sagte: "Bestürzt und beschämt sehen wir auf die Ereignisse beim Mügelner Altstadtfest". Man sei froh "froh über jeden, der in unserer Stadt mit uns lebt"

Teilnehmer sollten Kerzen mitbringen, so der Wunsch der Kirchengemeinde. Die Andacht um 18:00 Uhr soll ein Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen.

Am Wochenende war in Mügeln eine Gruppe von Indern nach einer Rangelei  in einem Festzelt von 50 jungen Personen verfolgt worden. Dabei seien ausländerfeindliche Parolen gerufen worden. Die Polizei setzte mehr als 70 Beamte ein, um die Situation wieder zu beruhigen. Insgesamt sind 8 Inder sowie und vier Angreifer verletzt worden.

(msu)

Sachsens Verfassungsschutz offenbar ungenügend beaufsichtigt

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Dresden. Sachsens Verfassungsschutz ist offenbar vom Innenministerium nicht ausreichend kontrolliert worden. Dies geht aus dem heute von Innenminister Albrecht Buttolo am Vormittag in Dresden vorgestellten Prüfbericht zur angeblichen Korruptionsaffäre hervor. Nach Angaben des Innenministeriums wurden die Arbeitsabläufe innerhalb des sächsischen Verfassungsschutzes von  unabhängigen externen Experten um den ehemaligen Bundesrichter Dietrich Beyer untersucht. Die Misstände im Verfassungsschutz waren im Rahmen der mutmaßliche Korruptionsaffäre im Juli bekannt geworden.

Innenminister Albrecht Buttolo kündigte bei der Vorstellung des Berichtes "personelle Veränderungen" an, um die Aufsicht über den Verfassungsschutz nun wieder zu gewährleisten.

JVA Plauen: Zum Abschied offen für alle

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Plauen. Nach über 100 Jahren ununterbrochener Nutzung wird die Justizvollzugsanstalt (JVA) Plauen zum 31. August 2007 geschlossen. Die Gefangenen wurden bereits vorrangig in die Justizvollzugsanstalten Zwickau, Chemnitz und Dresden verlegt. Die rund 90 Bediensteten der JVA Plauen wechseln in andere Anstalten; kein Bediensteter wurde entlassen. Ausschlaggebend für die Schließung der Justizvollzuganstalt waren der schlechte bauliche Zustand der Liegenschaft und der damit verbundene hohe Sanierungsaufwand. Die JVA Plauen diente vor allem der Vollstreckung kürzerer Freiheitsstrafen bis 18 Monate sowie der Untersuchungshaft; sie verfügt auch über eine Abteilung des offenen Vollzuges.

Landesgartenschau 2009: Umweltminister bewilligt zwei Millionen Euro

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Reichenbach. Die Finanzierung der Umgestaltung Reichenbachs im Zuge der Landesgartenschau 2009 ist ein Stück weiter vorrangekommen. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich übergab heute dem Oberbürgermeister von Reichenbach, Dieter Kießling, einen Zuwendungsbescheid über rund zwei Millionen Euro. Wie der Minister betonte, habe die Stadt einen schwierigen Strukturwandel zu bewältigen. Die Landesgartenschau werde dazu beitragen, Reichenbach städtebaulich zu verschönern. "„Ich bin mir sicher, Reichenbach wird auch dort ein Schmuckstück werden, wo bisher noch Industriebrachen das Bild dominierten"“, so Tillich. Alle vier bisher stattgefundenen Landesgartenschauen in Sachsen hätten sich als Motor nicht nur für die grüne Stadtentwicklung erwiesen. Impulswirkung gebe es auch für private Investitionen sowie den Kultur- und Freizeitbereich.

Bundesminister Gabriel und Minister Tillich bei der Wismut in Königstein

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Königstein. "In Sachsen hat sich in Sachen Umweltschutz in den letzten Jahren eine Menge getan", so Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich. Gemeinsam mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel informierte er sich heute bei der Wismut GmbH in Königstein (Lkrs. Sächsische Schweiz) über Arbeiten an den sächsischen Sanierungsstandorten des ehemaligen Uranerzbergbaus. Wie Tillich betonte, werde hier eine der größten Umweltsünden aus DDR-Zeiten beseitigt. "Der Bund hat inzwischen über 2,25 Milliarden Euro für die Sanierungsarbeiten der Wismut-Hinterlassenschaft in Sachsen ausgegeben, davon allein fast 700 Millionen Euro auf Königstein", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Dieses Geld ist gut angelegt. Denn es ist uns gelungen, die Strahlenbelastungen weitgehend zu beseitigen." Die untertägigen Arbeiten am Standort Königstein kosteten bisher rund 400 Millionen Euro.

Bisher kein verunreinigtes Guarkernmehl in Sachsen aufgetaucht

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Dresden. In Sachsen ist bisher kein mit Dioxinen und PCP verunreinigtes Guarkernmehl aufgetaucht. Die sächsischen Lebensmittelüberwachungsbehörden fanden bei ihren Überprüfungen bisher keine Hinweise darauf, dass aus Indien stammendes mit Dioxinen und PCP verunreinigtes Guarkernmehl in Sachsen verarbeitet worden ist. Dies teilte heute das für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Sozialministerium in Dresden mit.

ver.di ruft Telekom-Beschäftigte zu Demonstration nach Leipzig

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Leipzig. Beschäftigte der Telekom Kundenniederlassung Spezial aus dem ganzen Bundesgebiet werden am morgigen Dienstag in Leipzig am Rande einer Betriebsversammlung gegen die Ausgliederung ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

Anlass des Protestes sind die Pläne des Telekom-Vorstands zur Ausgliederung der gesamten Kundenniederlassung Spezial mit rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der ver.di-Landesfachbereichsleiter Hans-Joachim Fischer wirft der Unternehmensführung mangelnde Gesamtverantwortung vor. "Offenbar plant der Vorstand Stück für Stück den Ausverkauf des Unternehmens. Am Ende bleibt ein ausgehöhltes Gerippe, in das niemand mehr recht Vertrauen haben kann. Das ist garantiert keine erfolgversprechende Zukunftsstrategie."

Die Ausgliederung in die Telekomgesellschaft Vivento-Customer-Services (VCS) soll bereits zum 1. September 2007 erfolgen. Betroffen sind alle Standorte in der gesamten Bundesrepublik. In Sachsen sind das Leipzig, Dresden und Chemnitz, in Sachsen-Anhalt der Hauptsitz in Halle und in Thüringen Gera und Nordhausen mit insgesamt knapp 1000 Beschäftigten.

ver.di befürchtet, dass die Ausgliederung nur der erste Schritt zum endgültigen Rausverkauf aus dem Konzern ist und kritisiert den damit weiter fortschreitenden Rückzug der Telekom aus der Region.

(msu) 

Sachsen ist Deutschlands drittgrößtes geschlossenes Obstanbaugebiet

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Dresden. Agrarminister Stanislaw Tillich hat heute (Montag, 20. August) eine computergestützte Apfelsortieranlage in der Nähe von Dresden besucht. Vom hohen Automatisierungsgrad der Anlage zeigte sich der Minister beeindruckt. Wie von Geisterhand bewegt, schwimmen die Äpfel hierhin und dahin, werden sortiert nach Größe und Farbanteil, zehn bis 18 Tonnen in der Stunde. Am Ende landen die Äpfel - je nach Wunsch des Handels - unter anderem in Sechser- oder Achterpacks, in zwei-Kilo-Tragetaschen oder drei-Kilo-Körben. Insgesamt laufen jährlich um die 40.000 Tonnen Äpfel über die hochmoderne Sortier- und Verpackungsstation der Borthener Obst e.G. „Das Dresdner Umland hat einen hervorragenden Ruf als Apfelland“, so Tillich weiter. Das Sortieren vor Ort stehe für kurze Transportwege und höchste Qualität.

In Borthen werden auf 1.600 Hektar vor allem Äpfel, aber auch Birnen, Kirschen, Pflaumen, Himbeeren und Erdbeeren angebaut. Neben der Sortieranlage gibt es hier ein Obstkühllager für 9.600 Tonnen Kernobst. Nach dem geplanten Ausbau können hier 23.000 Tonnen gelagert werden.

Aber nicht nur der Südosten Dresdens sondern auch die Region von Dürrweitzschen (Muldentalkreis) ist bekannt für schmackhaftes Obst. Sachsen ist das drittgrößte geschlossene Anbaugebiet in Deutschland. Auf rund 3.000 Hektar wurde im vergangenen Jahr Kernobst angebaut. Geerntet werden jedes Jahr über 90.000 Tonnen. Für dieses Jahr erwarten die Obsterzeuger wieder eine Ernte in dieser Größenordnung.

(SMUL/msu) 

Unfall auf Baustelle verursacht Fischsterben

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FischDresden. Im Weißeritzkreis kam es auf einer Baustelle in der Nähe von Bärenstein zu einem Chemieunfall, dabei verendeten in einem Bach ca. 500 Forellen. Das teilte die Polizei heute in Dresden mit.

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