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NPD-Abgeordnete sorgen für Eklat im sächsischen Landtag

am . Veröffentlicht in Sachsen

NPD-Abgeordnete sorgen für Eklat im sächsischen Landtag Dresden. Abgeordnete der rechtsextremen NPD haben am Mittwoch im sächsischen Landtag für einen Eklat gesorgt. Erst nach Eintreffen der gerufenen Polizei konnte die Ordnung im Plenum wieder hergestellt werden.

 

 

 

Wie auch die Abgeordneten der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag wissen, ist es laut Hausrecht und Geschäftsordnung im Gebäude und Plenum nicht zulässig so genannte “szenetypische Kleidung“ tragen. Am Mittwoch erschienen aber alle acht Abgeordneten der rechtsextremen Partei in T-Shirts und Hemden der bei Rechtsextremen beliebten Marke “Thor Steinar“ zur Sitzung des Landtags in Dresden.
Landtagspräsident Matthias Rößler erteilte den Abgeordneten mehrere Ordnungsrufe und forderte die acht Abgeordneten auf sich umzuziehen. Die Weigerung der NPD führte gemäß der Geschäftsordnung des Landtages dazu, dass die gesamte Fraktion für die nächsten drei Sitzungen vom Plenum ausgeschlossen wurde. Aufgefallen war die Verbotene Kleidung nachdem der NPD-Landtagsabgeordnete Andreas Storr in einem Thor-Steinar-Shirt ans Rednerpult getreten war. Er wurde deshalb für die laufende Sitzung des Landtages ausgeschlossen. Trotz mehrerer Aufforderungen verließen die NPD-Abgeordneten ihrer Plätze erst als Beamte der Polizei den Plenarsaal betraten, um acht NPD-Abgeordneten hinauszubegleiten.

(msc)


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