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Bombenentschärfung in Göttingen missglückt - Drei Tote

am . Veröffentlicht in Mitteldeutschland

Bombenentschärfung in Göttingen missglückt - Drei ToteGöttingen. Eine missglückte Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg forderte am Dienstagabend drei Menschenleben in Göttingen. Hinzu kommen noch zwei Schwer- und vier Leichtverletzte.

 

 

 

 

 

Der Kampfmittel-Beseitigungsdienst hatte die Entschärfung der Bombe für 22:30 Uhr angesetzt, woraufhin die Behörden ab etwa 20:00 Uhr mit der Evakuierung von rund 7000 Menschen aus einem Radius von einem Kilometer vom Fundort der Bombe begannen. Die Bombe sei aber schon gegen 21:45 Uhr detoniert, als die Experten noch mit den Vorarbeiten zur Entschärfung beschäftigt waren.
Bei den drei Todesopfern handelte es sich um die Beamten des Kampfmittel-Beseitigungsdienstes der Polizei.
Nach Polizeiangaben sollte die Bombe, die mit einem Säure-Zünder versehen war, vor Ort mit einem Wasserschneid-Verfahren entschärft werden.
Spezialisten aus Thüringen sollen nun die Unglückstelle überprüfen und erst nach deren Expertise soll eine Entscheidung über die weitere Verfahrensweise fallen.
Bereits am vergangenen Donnerstag wurde im Bereich des Schützenplatz eine Zehn-Zentner-Bombe gleicher Bauart entdeckt, die von den Experten des Kampfmittel-Beseitigungsdienstes vor Ort erfolgreich entschärft erden konnte.
Erst spät in der Nacht konnten die Menschen in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, nur die Anwohner im direkt betroffenen Bereich mussten bei Bekannten oder in Notunterkünften verbleiben. Wann sie zurückkehren können ist noch unklar, da Medienberichten zu Folge noch eine weitere Bombe gefunden worden sein soll.

(msc)

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