facebook Twitter Youtube RSS

Schweres Zugunglück in Sachsen-Anhalt - Zehn Tote und viele Verletzte

am . Veröffentlicht in Mitteldeutschland

Schweres Zugunglück in Sachsen-Anhalt - Zehn Tote und viele VerletzteOschersleben/Hordorf. Am Samstagabend kam es auf einer eingleisigen Strecke in der Nähe von Oschersleben in Sachsen-Anhalt zu einem schweren Zugunglück, bei dem mindestens 10 Menschen ums Leben kamen.

 

 

 

 

Das Unglück ereignete sich gegen 22:30 Uhr in der Nähe von Hordorf, etwa fünf Kilometer vor den Toren von Oschersleben, auf der Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Halberstadt.
Bei dem Unglück stießen ein Regionalexpress und ein Güterzug auf einer eingleisiger Strecke frontal zusammen. Wie es hieß gab es 23 Verletzte, unter ihnen waren ein großer Teil schwer verletzt. Die Befürchtung, dass unter dem umgestürzten Regionalexpress noch weitere Personen gefunden werden könnten hat sich unterdessen nicht bestätigt, da der zug mittlerweile gehoben wurde. Der Zugführer des Regionalexpress und eine Zugbegleiterin sollen sich ebenfalls unter den Todesopfern befinden. Der Lokführer des Güterzuges wurde verletzt.
Bei dem Personenzug handelt es sich um einen von der privaten Bahngesellschaft HarzElbeExpress (HEX) eingesetzten Regionalexpress, der sich mit rund 50 Fahrgästen auf dem Weg von Magdeburg nach Halberstadt befand. Über die Zahl der Fahrgäste konnten nur wage Angaben gemacht werden, da vermutet wird, dass sich noch mehr Menschen im Zug befunden haben, die nach dem Zugunglück aufgrund eines Schocks die Flucht ergriffen haben.
Ersten Erkenntnissen zu Folge sollen die beiden Züge mit etwa 80 Stundenkilometer unterwegs gewesen sein, als es zu dem Unglück kam. Durch die schwere Kollision ist der zweiteilige Triebwagen des Regionalexpresses aus den Gleisen gesprungen.
Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Unterdessen haben Spezialisten der Polizei und des Eisenbahnbundesamtes mit den Ermittlungen zur Unglücksursache begonnen.

Die Bahnstrecke ist bis auf weiteres gesperrt.

 

Eine zwischenzeitliche Meldung, dass ein elftes Todesopfer zu beklagen sei, stellte sich als Kommunikationsfehler heraus.


(msc)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen