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Mordfälle in Groitzsch - Neuer Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen

am . Veröffentlicht in Leipziger Umland

Mordfälle in Groitzsch - Neuer Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassenLeipzig/Groitzsch. Wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag mitteilte, wurde gegen den mutmaßlichen Täter in den Mordfällen von Groitzsch jetzt ein neuer Haftbefehl erlassen.

 

 

 

 

 

Wie es von der Leipziger Staatsanwaltschaft hieß, hat der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 40-jährigen Guido N. einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes in drei Fällen erlassen.
Dem 40-jährigen Beschuldigten werden nach den bislang durchgeführten Ermittlungen neben den beiden Morden am 28.08.2010 auch die am 20.04.2009 gefallenen tödlichen Schüsse auf den damals 27-jährigen Tino L. zur Last gelegt. Der nunmehr Tatverdächtige soll mit seinem Revolver auf die drei Männer geschossen haben, wodurch sie dann auch ums Leben kamen.
Das Bundeskriminalamt hatte bei der Untersuchung des bei dem Mann am 02.09.2010 sichergestellten Revolvers Kaliber 357 Magnum festgestellt, dass alle drei Männer durch Schüsse aus dieser Waffe getötet wurden.
Von Seiten der Staatsanwaltschaft Leipzig wird davon ausgegangen, dass der Beschuldigte
die Schüsse auf Tino L. mit Tötungsvorsatz und aus niedrigen Beweggründen handelnd abgab, hieß es in der Mitteilung
Wie auch schon bei seiner Festnahme hat sich der Beschuldigte auch bei Eröffnung des neuen Haftbefehls vor dem Ermittlungsrichter in dieser Woche weiterhin nicht zu den gegen ihn
erhobenen Tatvorwürfen geäußert. Als Beschuldigter machte er von seinem Recht gebrauch,
keine Aussage zur Sache zu machen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte der Ermittlungsrichter bereits am 17.09.2010 den seit dem 01.09.2010 bestehenden Haftbefehl gegen Guido N. aufgehoben und durch den neuen Haftbefehl ersetzt und die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet.
Unterdessen dauern die umfangreichen Ermittlungen insbesondere zu den jeweiligen mutmaßlichen Tatabläufen und den Hintergründen und Motiven der Taten weiter an.
Über den Zeitpunkt wann die Ermittlungen abgeschlossen seien und Anklage
erhoben werden kann, konnten von Seiten der Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen noch keine Angaben gemacht werden.

(msc)

 

 

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