facebook Twitter Youtube RSS

Zoo Leipzig: Keine Lebenszeichen bei ungeborenem Elefanten

am . Veröffentlicht in Leipzig

Zoo Leipzig: Keine Lebenszeichen bei ungeborenem ElefantenLeipzig. Die Nachzucht von Elefanten scheint in Leipzig weiter unter einem schlechten Stern zu stehen. Bei einer Ultraschalluntersuchung an der trächtigen Elefantenkuh Thura konnten keine Lebenszeichen des Ungeborenen festgestellt werden.

 

 

Bei einer am 28. Januar durchgeführten Ultraschalluntersuchung bei der hochträchtigen Elefantenkuh Thura konnten keine Lebenszeichen bei dem ungeborenen Kalb festgestellt werden. Experten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hatten die Untersuchung mit Unterstützung des Zootierarztes und der Pfleger vorgenommen, um den Status der Trächtigkeit zu prüfen. Die seit Monaten durchgeführten Blut- und Urinwertbestimmungen zur Kontrolle der Trächtigkeit sowie Anzeichen für eine bevorstehende Geburt hatten vor der Silvesternacht dazu geführt, dass Nachtwachen eingerichtet wurden. Weil die Geburt seither nicht stattgefunden hat, wurde die Ultraschall-Untersuchung trotz der damit verbundenen Risiken für eine natürliche Geburt nun durchgeführt. “Wir haben während der intensiven Untersuchung keine Lebenszeichen beim Jungtier feststellen können“, erklärten die Berliner Experten. “Gründe für die ausgebliebene Geburt können wir gegenwärtig nicht benennen, das ist erst möglich, wenn das Kalb obduziert werden kann.“ Allerdings kann es nach Meinung der Experten noch mehrere Monate dauern, bis das Kalb kommt. Ein chirurgischer Eingriff wird derzeit ausgeschlossen, die Elefantenkuh muss das Kalb in den kommenden Monaten selbst gebären.
“Die Ergebnisse der Untersuchung sind für uns alle niederschmetternd“, kommentierte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die schlechten Nachrichten. “Mit den langwierigen Vorbereitungen und der intensiven Betreuung von Thura haben allen voran unsere Pfleger und der Zootierarzt alles getan, um optimale Bedingungen für die Geburt zu schaffen. Jetzt müssen wir abwarten und werden nicht über mögliche Ursachen spekulieren.“

(ine)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen