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Erneuter Geburtenrekord am Universitätsklinikum Leipzig

am . Veröffentlicht in Leipzig

Erneuter Geburtenrekord am Universitätsklinikum LeipzigLeipzig. Auch 2015 stieg die Zahl der am Universitätsklinikum Leipzig geborenen Kinder weiter deutlich an.

 

 

2.774 Kinder erblickten im Jahr 2015 im Universitätsklinikum Leipzig das Licht der Welt, 225 mehr als im Jahr zuvor. Das Universitätsklinikum Leipzig ist damit wieder die größte Geburtsklinik im Freistaat Sachsen. “Wir freuen uns sehr über den Babyboom in Leipzig und das große Vertrauen, dass die werdenden Eltern uns mit ihrer Entscheidung für eine Geburt im UKL schenken“, sagte Prof. Holger Stepan, Leiter der Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Unter den Geburten waren 105mal Zwillinge und sechsmal Drillinge, meldete das Klinikum. Das Klinikum verzeichnete unter den insgesamt 2.657 Geburten 493 Frühgeburten. Zum Teil lag das Gewicht der neuen Erdenbewohner zur Geburt deutlich unter 1.500 Gramm. “Als großes spezialisiertes Zentrum mit viel Erfahrung gerade in der Betreuung kleinster Neugeborener können wir auch in schwierigen Fällen viel für die Kinder tun und in den ersten Monaten wichtige Weichen für ein weitgehend gesundes Aufwachsen stellen“, erklärt dazu Prof. Ulrich Thome, Leiter der Neonatologie am UKL, dessen Team 686 kranke Neugeborene betreute. “Wir wollen unseren Schwangeren, Müttern und Kindern soviel Komfort und Geborgenheit wie möglich bei größtmöglicher medizinischer Sicherheit bieten“, erläutert Geburtsmediziner Stepan. Dazu gehört auch, dem Wunsch der Schwangeren nach einer natürlichen Geburt auch bei komplizieren Startbedingungen weitgehend zu entsprechen. “Obwohl wir ein Zentrum für Risikoschwangerschaften sind, liegt unsere Kaiserschnittrate mit 26% deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt“, so Stepan.
Das erste Baby des neuen Jahres kam am 1. Januar um 1:16 Uhr zur Welt, ganz natürlich und mit 3.590 Gramm und 50 Zentimeter weit weg von den Problemfällen des Klinikums. Insgesamt erwartet das Universitätsklinikum einen weiter anhaltenden steigenden Trend und damit etwa 2.800 Babys im Jahr 2016.

(ine)

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