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Opfer der Gewalt in Kiew zur Behandlung in Deutschland

am . Veröffentlicht in Deutschland

Opfer der Gewalt in Kiew zur Behandlung in DeutschlandBerlin. 24 schwer verletzte Opfer der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Kiew werden am heutigen Mittwoch nach Deutschland zur Behandlung geflogen.

 

 

Seit einigen Tagen bereiten Bundeswehrärzte vor Ort den Transport der Verletzten nach Deutschland vor. Das humanitäre Engagement für die Opfer der Gewalt geht zurück auf eine Bitte der Obersten Rada, des ukrainischen Parlaments, an die deutsche Botschaft in Kiew. “Die Ereignisse auf dem Maidan am 18. und 20. Februar sind tragisch. Fast hundert Menschen haben ihr Leben verloren, nahezu tausend wurden schwer verletzt, als Ukrainer auf dem Maidan in Kiew aufeinander geschossen haben“, erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. “Was das für die Zukunft der Ukraine bedeutet, wissen wir noch nicht. Aber den Verletzten wollen wir helfen, wieder ein gutes und möglichst normales Leben führen zu können.“ Wie das Auswärtige Amt mitteilte gäbe es viele Verletzte, für die in hoch spezialisierten medizinischen Einrichtungen in Deutschland gute Behandlungschancen bestehen. Unter den Patienten, die zur Aufnahme nach Deutschland vorgesehen sind, befinden sich auch schwer verletzte Polizisten.
Der Vorstandsvorsitzende der Charité Berlin, wo einige der Patienten behandelt werden, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl erklärte das Engagement seines Hauses: “Es steht Deutschland gut an, in einer humanitär herausfordernden Situation unbürokratisch zu helfen. Und dazu leistet die Charité gerne Ihren Beitrag. Wir freuen uns, dass unser Partner, Vivantes, diese Aktivität mit unterstützt.“ Die Charité hat die Aufnahme von sieben, Vivantes von zwei Patienten zugesichert. Charité und Vivantes übernehmen die Behandlung der Ukrainer zunächst ohne geklärte Kostenübernahme.

(ine)

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