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ADAC: Seit 2009 Manipulationen bei der Wahl zum Lieblingsauto

am . Veröffentlicht in Deutschland

ADAC: Seit 2009 Manipulationen bei der Wahl zum LieblingsautoMünchen. Auch für die Jahre 2009 bis 2013 haben die Überprüfungen der Leserwahl zum “Lieblingsauto“ bei der Preisverleihung “Gelber Engel“ Manipulationen ergeben.

 

 

Wie der ADAC mitteilte, fand das beauftragte Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte bei den Untersuchungen heraus, dass die Zahlen bei der Wahl zum “Lieblingsauto“ in den Jahren 2009 bis 2013 teils gravierend verändert wurden. Der von Deloitte vorgelegte Bericht bestätigt demzufolge für die Jahre 2009 bis 2013 die Manipulation der Teilnehmerzahl. Ebenso stimmt in diesen Jahren die tatsächliche Reihenfolge der Fahrzeugmodelle nicht mit den extern kommunizierten Ergebnissen überein. Wie der ADAC weiter mitteilte, konnte Deloitte keine abschließende Prüfung für die Jahre 2005 bis 2008 durchführen, “da für diese Jahre keine ausreichende Datengrundlage mehr vorhanden war, um valide Ergebnisse gewährleisten zu können.“
“Die Ergebnisse lassen vermuten, dass einzelne Personen offenbar bereits seit Jahren bei der Preisverleihung die Hersteller und die Öffentlichkeit systematisch getäuscht haben“, sagte Dr. Karl Obermair, Vorsitzender der ADAC Geschäftsführung. “Wenn wir unsere Glaubwürdigkeit wiederherstellen wollen, müssen wir für die vergangenen Jahre alle Preiskategorien so umfassend wie möglich auf Manipulationen untersuchen und die Ergebnisse veröffentlichen.“
Die Untersuchungen der Ergebnisse in den übrigen “Gelber Engel“-Kategorien seit 2005 durch Deloitte dauern noch an.
Nachdem Manipulationen bei den Zahlen der Verleihung des “Gelben Engels“ 2014 bekannt geworden waren hatte zunächst der ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter zurückgetreten. Nachdem weitere Ungereimtheiten im ADAC auftauchten musste später auch der Präsident des Automobilclubs, Peter Meyer, zurücktreten.

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(ine)

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