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Deutschland erhöht humanitäre Hilfe für Bevölkerung im Südsudan

am . Veröffentlicht in Deutschland

Deutschland erhöht humanitäre Hilfe für Bevölkerung im SüdsudanBerlin. Das Auswärtige Amt hat der Welthungerhilfe zunächst 495.000 Euro für humanitäre Hilfe im Südsudan zur Verfügung gestellt.

 

 


“Die Verzögerungstaktik in Addis Abeba lässt befürchten, dass die Konfliktparteien kein wirkliches Interesse an einer schnellen politischen Konfliktlösung haben“, so der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am heutigen Montag. “Der Druck aus Afrika und der internationalen Gemeinschaft muss deshalb weiter erhöht werden. Das Mindeste ist, dass beide Seiten unverzüglich in den von ihnen kontrollierten Gebieten freien humanitären Zugang garantieren.“ Mit der jetzt freigegebenen Hilfe soll zunächst sichergestellt werden, dass die von den Kämpfen aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen mit dem Notwendigsten versorgt werden können.
Wegen der angespannten und unübersichtlichen Sicherheitslage bleibt Organisation und Verteilung von Hilfe im Südsudan für Helfer weiter gefährlich und schwierig.
Schätzungen zufolge sind in Südsudan etwa 200.000 Menschen auf der Flucht vor den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und dessen im Sommer 2013 entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar, mehrere Tausend Menschen sollen bei den Kämpfen ums Leben gekommen sein. In Addis Abeba sollen Friedensverhandlungen stattfinden, die jedoch bislang auf Grund von Vorbedingungen der Verhandlungsparteien nicht beginnen konnten.
Wegen der anhaltenden Kämpfe beschloss der UN-Sicherheitsrat bereits, die Zahl der im erst seit 2011 unabhängigen Südsudan stationierten Blauhelme auf 12.500 aufzustocken.

(ine)

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