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DRK startet weiteren Hilfsflug für Opfer des Taifuns “Haiyan“

am . Veröffentlicht in Deutschland

DRK startet weiteren Hilfsflug für Opfer des Taifuns “Haiyan“Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt am morgigen Dienstag einen zweiten Hilfsflug zur Unterstützung der Opfer des Taifuns Haiyan auf die Philippinen.

 

 


Das Flugzeug, das vom Flughafen Berlin-Schönefeld starten wird, fliegt direkt auf die vom Taifun betroffene Insel Cebu. An Bord werden insgesamt rund 53 Tonnen Fracht sein, darunter Hilfsgüter, mit denen die Trinkwasser- und die Hygieneversorgung für rund 20.000 Menschen verbessert werden. Außerdem wird eine medizinische Grundausstattung, darunter Medikamente und Verbandsmaterial, geliefert, um 60.000 Menschen innerhalb eines Monats zu helfen, zudem Materialien für den Aufbau eines Koordinierungszentrums, incl. Unterkünfte für die Rotkreuz-Helfer sowie drei Geländewagen.
Schon am Wochenende hatte das Auswärtige Amt auf die weiter angespannte Lage im Katastrophengebiet reagiert und die Soforthilfe um weitere 2 Millionen Euro aufgestockt. “Deutschland ist solidarisch mit den Menschen auf den Philippinen“, erklärte Außenminister Guido Westerwelle. “Ich freue mich ganz besonders über die großherzige Spendenbereitschaft der Deutschen für die Menschen auf den Philippinen.“ Insgesamt hat die Bundesregierung damit 5,6 Millionen Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Auch die Europäische Kommission stockte die Soforthilfe nochmals um 7 Millionen Euro auf insgesamt 20 Millionen Euro auf.
Neben der institutionellen Hilfe ist auch die Spendenbereitschaft ungebrochen. So AIDA Cruises, das etwa 800 Mitarbeiter aus der betroffenen Region beschäftigt, 100.000 US-Dollar zur Verfügung und initiierte zudem eine Spendenaktion zu Gunsten der SOS-Kinderdörfer auf den Philippinen. “Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei allen Opfern, insbesondere unseren philippinischen Kollegen, ihren Familien und ihren Freunden“, sagte Michael Ungerer, President AIDA Cruises, der sich in einem persönlichen Brief an alle Mitarbeiter wandte, am 11.November. “Wir alle teilen ihre Sorge und ihr Leid. Als erste Soforthilfe werden wir als Gruppe 100.000 USD zur Verfügung stellen.“
Am 7. und 8 November erreichte der tropische Wirbelsturm Haiyan (vor Ort Yolanda genannt), einer der stärksten, die jemals aufgezeichnet wurden, die Philippinen und verursachte weiträumige Schäden. Das ganze Ausmaß der Zerstörung ist nach wie vor nicht vollständig erfasst. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind etwa 11,3 Millionen Personen betroffen. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter an.

(ine)

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