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Startschuss für LIFE-Forschungszentrum - Wissenschaftler der Uni Leipzig gehen Volkskrankheiten auf den Grund

am . Veröffentlicht in Wissenschaft

Startschuss für LIFE-Forschungszentrum - Wissenschaftler der Uni Leipzig gehen Volkskrankheiten auf den GrundLeipzig. Das wohl umfangreichste Projekt zur Erforschung der so genannten Volkskrankheiten “LIFE“ ist in dieser Woche in Leipzig gestartet. Es sollen dabei die Ursachen von Gefäßerkrankungen über Allergien bis hin zu den Depressionen aufgedeckt werden.

 

 

 

 

 

“LIFE“ steht hierbei nur im weitesten Sinne für “LEBEN“, denn hinter dem Namen steht hier “Leipziger Interdisziplinärer Forschungskomplex zu molekularen Ursachen umwelt- und lebensstilassoziierter Erkrankungen“.

Im Rahmen des Projektes soll die Entstehung von Zivilisationskrankheiten ergründet werden und deren Zusammenhang mit Umweltbelastungen und Lebensstile, sowie die individuelle genetische Disposition. Für das umfangreiche Forschungsprojekt sind Mittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro bereitgestellt worden. Bis zu 32 Millionen Euro sollen aus EFRE-Mitteln kommen, 1,3 Millionen Euro stehen aus ESF-Mitteln zur Verfügung und rund sechs Millionen Euro werden als Förderung durch vom Freistaat Sachsen zugeschossen.
“Mit LIFE startet heute das höchst dotierte Forschungsprojekt innerhalb der Landesexzellenzinitiative. Mit der offiziellen Inbetriebnahme der LIFE-Biobank und der für LIFE entwickelten molekularanalytischen Forschungslaboratorien läuft ein Forschungsprogramm an, das in dieser Form in Deutschland und darüber hinaus einmalig ist. Mit der Tiefe der geplanten Untersuchungen und der zur Anwendung kommenden analytischen Methoden betreten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Neuland.“, erklärte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer Anfang der Woche in Leipzig.
“Wenn es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelänge, auch nur für eine dieser Krankheiten neue therapeutische Wege aufzuzeigen, wäre dies ein Segen für die von diesen Krankheiten Betroffenen, hätte aber auch im Hinblick auf ständig steigende Gesundheitskosten volkswirtschaftlich eine enorme Bedeutung.“, so die Ministerin in diesem Zusammenhang.

(msc)

 

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