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Miss Germany überreicht Spende an Ronald McDonald Haus Leipzig

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Sport

Frauenhandball-Rekordmeister HC Leipzig muss Insolvenz anmelden

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Polizei blickt auf ruhigen Demonstrationssamstag in Leipzig zurück

am . Veröffentlicht in Polizei Meldungen

Polizei blickt auf ruhigen Demonstrationssamstag in Leipzig zurückLeipzig. Rund um die Kundgebungen und Demonstrationen, die am 18. März in Leipzig stattfanden, ist es nach Polizeiangaben ruhig geblieben.

 

 

Die Partei “Die Rechte“ hatte für den gestrigen Samstag ihre Anhänger in Leipzig zu einer Demonstration aufgerufen, die aus der Südvorstadt zum Bayrischen Bahnhof führte. Angemeldet waren bis zu 400 Teilnehmer, Ende der Veranstaltung sollte spätestens 20:00 Uhr sein. Allerdings erschienen zur Demonstration deutlich weniger Teilnehmer als geplant und die Veranstaltung endete auch bereits am späten Nachmittag. Rund um diese Demonstration war es zu vielfältigen Gegenkundgebungen gekommen.
Wie die Polizei Leipzig mitteilte, blieb das Geschehen auf den Kundgebungen weitgehend friedlich. Im Bereich des Bayrischen Platzes kam es zu “einzelnen Würfen wassergefüllter Ballons, kleinerer Gegenstände, Steine und pyrotechnischer Erzeugnisse in Richtung des rechten Aufzugs“, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Zudem sei die Demonstration der Partei “Die Rechte“ kurz nach Beginn gestoppt worden, da einige Teilnehmer vermummt auftraten.
Wie die Polizei weiter mitteilte gab es allerdings abseits des Kundgebungsgeschehens einige Vorkommnisse. So bewarfen ungefähr 20 Vermummte an der in der Arthur-Hoffmann-Straße Polizeibeamte und deren Fahrzeuge mit Steinen, zündeten Pyrotechnik und bauten eine Barrikade. Mehrere Personen dieser Gruppe konnten an der Karl-Liebknecht-Straße gestellt werden und müssen sich nun für schweren Landfriedensbruch verantworten. In der Brandvorwerkstraße versuchten Vermummte Mülltonnen zu entzünden. Diese konnten durch die Feuerwehr rechtzeitig gelöscht werden, so dass kein Sachschaden entstand. Ähnliche Versuche wurden in der Connewitzer Brandstraße seitens Passanten und Anwohnern verhindert, die auch beim Rückbau von Barrikaden unterstützten.
Insgesamt waren etwa 2.500 Polizisten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Berlin, Brandenburg und der Bundespolizei, zum Teil mit schwerem Gerät und Wasserwerfern, im Einsatz.
Die Polizei registrierte bis 18 Uhr zwölf Straftaten nach dem Strafgesetzbuch und acht Straftaten nach dem Versammlungsgesetz. Es erfolgten 15 freiheitsbeschränkende Maßnahmen und die Vollstreckung zweier Haftbefehle.

(ine)

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